DDr. G�nter Wiesner, Facharzt f�r Zahnheilkunde, Kieferheilkunde und Mundheilkunde

Knochenaufbau

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Knochenaufbau

Damit das Implantat fest einheilen kann,  muss seine Oberfläche vollständig mit Knochen bedeckt sein. Oftmals folgt auf die Extraktion (Entfernung) eines Zahnes ein Knochenschwund.
Ein geringradiger Knochenschwund kann mit einem Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden. Das erfolgt gleichzeitig mit dem Einsetzen des Implantates in den Knochen. Dort wo Knochen fehlt wird das Knochenersatzmaterial eingebracht.
Nach einer Einheilzeit von 3 bis 4 Monaten ist das Knochenersatzmaterial so gut eingewachsen, dass das Implantat belastet werden kann. Knochenersatzmaterialien werden von verschiedenen Firmen hergestellt und unterliegen strengsten Qualitätsanforderungen. In unserer Praxis wird ausschließlich das Produkt des weltweit führenden Herstellers Geistlich (CH) verwendet. Dieses Material wird seit dem Jahr 1994 verwendet und ist bestens wissenschaftlich untersucht.
Bei ausgeprägtem Knochenverlust reicht ein Knochenersatzmaterial nicht mehr aus. In diesen Fällen wird Eigenknochen aus dem Unterkiefer verwendet. Dieser wird aus der Weisheitszahn-Region entnommen und an die Empfängerstelle verpflanzt. Vorteil dieser Technik ist das gute Einheilverhalten des Eigenknochens, Nachteilig ist die zweite Operationsstelle im Mund. In extremen Fällen muss der aufgebaute Knochen zuerst 4 Monate einheilen bevor das Implantat gesetzt werden kann.


Sinus Lift


Im Oberkiefer-Seitenzahnbereich ist das Knochenangebot nach der Zahnextraktion häufig limitiert. Der verbleibende Knochen wird nach oben durch die Kieferhöhle begrenzt. Um in diesen Situationen trotzdem Implantate setzen zu können wird eine spezielle Form des Knochenaufbaues angewendet, der sogenannte Sinus Lift. Hierbei wird mit einer eigenen Operationstechnik der Boden der Kieferhöhle angehoben. Diese Methode liefert ausgezeichnete Ergebnisse und kann heutzutage als ein Routineeingriff in der modernen Implantologie angesehen werden. Als Aufbaumaterial kommt in unserer Praxis fast nur noch Knochenersatzmaterial zur Anwendung. Piezochirurgische Techniken und Instrumente sorgen für ein minimal-invasives Vorgehen.

 

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