DDr. G�nter Wiesner, Facharzt f�r Zahnheilkunde, Kieferheilkunde und Mundheilkunde

Parodontitisbehandlung

Parodontitis

Parodontitis

Parodontalsonde

Parodontalsonde

Messung der Taschentiefe

Messung der Taschentiefe

Elektronische Vermessung der Taschentiefe

Elektronische Vermessung der Taschentiefe

Entzündete Zahnhalteapparat mit erhöhter Taschentiefe vor der Behandlung

Entzündete Zahnhalteapparat mit erhöhter Taschentiefe vor der Behandlung

Normale Taschentiefe nach der Behandlung

Normale Taschentiefe nach der Behandlung

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Was bedeutet Parodontitis (Ursache, Verlauf)?

Die Zähne sind über einen Faserapparat (Parodont)
mit dem Knochen fest verbunden. Wenn sich dieser
Faserapparat entzündet spricht man von einer Paro-
dontitis. Hervorgerufen wird eine Parodontitis durch Bakterien, die sich im Mund vermehren.
Gelingt es den Bakterien der Zahnwurzel entlang unter das Zahnfleischniveau zu wandern, verursachen sie eine Entzündung des Parodonts. Oft befallen die Bakterien nicht nur eine Zahnwurzel, sondern gleich mehrere Zähne im Gebiss. Da die Parodontitis weitgehend schmerzfrei ist bleibt sie oft unbemerkt. Im Verlauf der Parodontitis über Monate und Jahre wird der gesamte Zahnhalteapparat abgebaut. Dies betrifft nicht nur den Faserapparat, der an der Wurzel anhaftet, sondern auch den umgebenden Knochen. In weiterer Folge kommt es zu immer stärker werdender Zahnbeweglichkeit und schließlich zum Zahnverlust.

Wie erkenne ich, ob ich unter Parodontitis leide ?

Die Symptome einer Parodontitis sind leider nicht immer sofort ersichtlich. Im Anfangsstadium verläuft die Krankheit weitgehend schmerzfrei. Regelmäßiges Bluten des Zahnfleisches ist immer ein Alarmsignal. Auch wenn das Zahnfleisch sich zurückzieht und die Zähne dadurch länger erscheinen kann eine Erkrankung des Parodonts die Ursache sein. Wenn schließlich eine zunehmende Lockerung der Zähne oder gar ein gelblicher Flüssigkeitsaustritt am Zahnfleischsaum nach Zahnfleischmassage auftritt, so liegt eine Parodontitis im fortgeschrittenen Stadium vor.
Eine sichere Diagnose ist jedoch nur vom Zahnarzt möglich. Dazu wird die Taschentiefe rund um die Zähne mit einer speziellen Parodontalsonde gemessen. Um den Knochenabbau sicher beurteilen zu können sind  Röntgenbilder eine wertvolle Hilfe. 

Wie funktioniert eine Parodontitistherapie ?

Eine Parodontaltherapie verläuft in mehreren Stufen und dauert mehrere Monate. Am Beginn der Therapie steht immer eine umfangreiche Diagnostik. Dazu zählt die genaue Sondierung aller Zähne mit jeweils 6 Messpunkten, diese werden aufgezeichnet und in der Kartei gespeichert. Damit ist es möglich den Verlauf der Krankheit zu beobachten. Auch ein aktuelles Röntgenbild gehört zum Diagnostikpaket.
Aufgrund  der Ergebnisse der Diagnostik wird ein Behandlungsplan erstellt. Nach der Diagnostik startet die Therapie mit der sogenannten Initial- oder Hygienephase. (siehe auch Prophylaxe). Anschließend werden die Wurzeloberflächen mit speziellen Instrumenten gereinigt. Wenn die Bakterien von den Wurzeln dezimiert sind, gibt man dem Gewebe 8 Wochen Zeit für die Abheilung. Nach diesen 2 Monaten folgt eine erneute Diagnostik (Reevaluation) um den Erfolg der Behandlung zu eruieren. Je nach Ergebnis der Reevaluation ist die Therapie zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen oder es müssen weitere Maßnahmen besprochen werden.

Erfolg einer Parodontitistherapie

Eine gute Mitarbeit des Patienten vorausgesetzt, kann jede Parodontitis behandelt werden. Um jedoch den Erfolg der Therapie langfristig zu erhalten ist eine ständige, lebenslange Kontrolle (Recall) beim Zahnarzt im Abstand von 3 bis 6 Monaten notwendig. Bei diesen Kontrollsitzungen wird der Zustand des Zahnhalteapparates beurteilt und die Zähne werden professionell gereinigt. Werden diese engmaschigen Kontrollen nicht wahrgenommen, so ist der erneute Ausbruch der Parodontitis wahrscheinlich.

Bei dieser Behandlung wird eine entzündete und dadurch geschwächte Verbindung von Zahn und Kieferknochen geheilt und so ein frühzeitiger Verlust eines Zahnes verhindert.

 

 

 

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